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Nördlich des Gebiets des Bauträgerauswahlverfahrens "Wohnen am Marchfeldkanal" gelegen, schließen die auf zwei Bauplätzen geplanten Gebäude D(ora) und E(mil) einerseits an den an der Johann Weber Straße liegenden Bauteil A (Architekt Kastner-Lanjus) und andererseits an den parallel zum Marchfeldkanal liegenden Bauplatz 2 (Architekten Hermann-Valentiny) an. Die Bauteile D und E sind eigentlich nicht miteinander vergleichbar, der eine Ost-West gerichtet, entlang der Straße, der andere Nord-Süd gerichtet umgeben von großzügigen grünen Freibereichen, Bauteil D mit 19 Mietwohnungen an einem zentralen Stiegenhaus. Bauteil E mit 26 Wohnungen als 2-3-Spänner an zwei Stiegenhäusern.

Die Fassaden der beiden Häuser folgen nicht allein funktionalen Notwendigkeiten sondern eröffnen eine weitere Ebene der Kommunikation mit dem Betrachter / Bewohner. Die zweifärbige Auflösung des Bauteils D(ora) folgt der Idee eines skulpturalen, dunklen Baukörpers, dem nachträglich Einschnitte zugefügt oder besser entnommen wurden. Im Bereich der Loggien, des Erdgeschoßes sowie des zurückspringenden Dachgeschoßes scheint so der weiße Kern des Hauses zutage zu treten. Der üblichen Betrachtungsweise des "zusammengesetzten" Baukörpers wird hier eine Gestaltung durch "Wegnehmen" gegenübergestellt. Vor allem die Schnittkanten, an denen sich die Fassade optisch auf eine zweidimensionale Linie reduziert, sollen zum zweiten Blick anregen.  Eine andere Thematik verhandelt die Fassade des Bauteils E(mil). Wie auch D(ora) grenzt er an ein wesentlich größeres Gebäude. Die Strategie zu einer individuellen Präsenz zu gelangen ist hier die scheinbare Teilung des Baukörpers in mehrere Stadthäuser unterschiedlicher Proportionen mit stark gegliederten Fassaden - die erschließenden Stiegenhäuser stellen sich als Fugen zwischen den Volumina dar. Die Strukturierung der Fassaden erfolgt durch ein ca. 5cm erhabenes und auch farblich vom dunklen Hintergrund abgesetztes Rastersystem, welches durch verspringende vertikale Lisenen der scheinbaren Strenge ein spielerisches Element entgegensetzt und sich zudem dem Diktat der Schwerkraft zu entziehen scheint. Ein oberflächlich komplexes System hinterlegt von einem simplen Tragwerk übereinander stehender Stützen stellt die vermeintliche Kongruenz von Wahrnehmung und Wirklichkeit mit einem Augenzwinkern in Frage und darf auch als leise Kritik an den allgegenwärtigen Optimierungstendenzen verstanden werden.

  • Fakten
  • Status: Planung
  • Kategorie: Wohnen, 45 Wohnungen
  • Auftraggeber: ÖVW / Wiener
  • Ort: Wien
  • Nutzfläche gesamt: ca. 3.600 m2
  • Bauweise: Massiv  
  • Fertigstellung: 2016
  • Freiraumplanung: zwoPK Landschaftsarchitektur

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Nördlich des Gebiets des Bauträgerauswahlverfahrens "Wohnen am Marchfeldkanal" gelegen, schließen die auf zwei Bauplätzen geplanten Gebäude D(ora) und E(mil) einerseits an den an der Johann Weber Straße liegenden Bauteil A (Architekt Kastner-Lanjus) und andererseits an den parallel zum Marchfeldkanal liegenden Bauplatz 2 (Architekten Hermann-Valentiny) an. Die Bauteile D und E sind eigentlich nicht miteinander vergleichbar, der eine Ost-West gerichtet, entlang der Straße, der andere Nord-Süd gerichtet umgeben von großzügigen grünen Freibereichen, Bauteil D mit 19 Mietwohnungen an einem zentralen Stiegenhaus. Bauteil E mit 26 Wohnungen als 2-3-Spänner an zwei Stiegenhäusern.

Die Fassaden der beiden Häuser folgen nicht allein funktionalen Notwendigkeiten sondern eröffnen eine weitere Ebene der Kommunikation mit dem Betrachter / Bewohner. Die zweifärbige Auflösung des Bauteils D(ora) folgt der Idee eines skulpturalen, dunklen Baukörpers, dem nachträglich Einschnitte zugefügt oder besser entnommen wurden. Im Bereich der Loggien, des Erdgeschoßes sowie des zurückspringenden Dachgeschoßes scheint so der weiße Kern des Hauses zutage zu treten. Der üblichen Betrachtungsweise des "zusammengesetzten" Baukörpers wird hier eine Gestaltung durch "Wegnehmen" gegenübergestellt. Vor allem die Schnittkanten, an denen sich die Fassade optisch auf eine zweidimensionale Linie reduziert, sollen zum zweiten Blick anregen.  Eine andere Thematik verhandelt die Fassade des Bauteils E(mil). Wie auch D(ora) grenzt er an ein wesentlich größeres Gebäude. Die Strategie zu einer individuellen Präsenz zu gelangen ist hier die scheinbare Teilung des Baukörpers in mehrere Stadthäuser unterschiedlicher Proportionen mit stark gegliederten Fassaden - die erschließenden Stiegenhäuser stellen sich als Fugen zwischen den Volumina dar. Die Strukturierung der Fassaden erfolgt durch ein ca. 5cm erhabenes und auch farblich vom dunklen Hintergrund abgesetztes Rastersystem, welches durch verspringende vertikale Lisenen der scheinbaren Strenge ein spielerisches Element entgegensetzt und sich zudem dem Diktat der Schwerkraft zu entziehen scheint. Ein oberflächlich komplexes System hinterlegt von einem simplen Tragwerk übereinander stehender Stützen stellt die vermeintliche Kongruenz von Wahrnehmung und Wirklichkeit mit einem Augenzwinkern in Frage und darf auch als leise Kritik an den allgegenwärtigen Optimierungstendenzen verstanden werden.

  • Fakten
  • Status: Planung
  • Kategorie: Wohnen, 45 Wohnungen
  • Auftraggeber: ÖVW / Wiener
  • Ort: Wien
  • Nutzfläche gesamt: ca. 3.600 m2
  • Bauweise: Massiv  
  • Fertigstellung: 2016
  • Freiraumplanung: zwoPK Landschaftsarchitektur

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Nördlich des Gebiets des Bauträgerauswahlverfahrens "Wohnen am Marchfeldkanal" gelegen, schließen die auf zwei Bauplätzen geplanten Gebäude D(ora) und E(mil) einerseits an den an der Johann Weber Straße liegenden Bauteil A (Architekt Kastner-Lanjus) und andererseits an den parallel zum Marchfeldkanal liegenden Bauplatz 2 (Architekten Hermann-Valentiny) an. Die Bauteile D und E sind eigentlich nicht miteinander vergleichbar, der eine Ost-West gerichtet, entlang der Straße, der andere Nord-Süd gerichtet umgeben von großzügigen grünen Freibereichen, Bauteil D mit 19 Mietwohnungen an einem zentralen Stiegenhaus. Bauteil E mit 26 Wohnungen als 2-3-Spänner an zwei Stiegenhäusern.

Die Fassaden der beiden Häuser folgen nicht allein funktionalen Notwendigkeiten sondern eröffnen eine weitere Ebene der Kommunikation mit dem Betrachter / Bewohner. Die zweifärbige Auflösung des Bauteils D(ora) folgt der Idee eines skulpturalen, dunklen Baukörpers, dem nachträglich Einschnitte zugefügt oder besser entnommen wurden. Im Bereich der Loggien, des Erdgeschoßes sowie des zurückspringenden Dachgeschoßes scheint so der weiße Kern des Hauses zutage zu treten. Der üblichen Betrachtungsweise des "zusammengesetzten" Baukörpers wird hier eine Gestaltung durch "Wegnehmen" gegenübergestellt. Vor allem die Schnittkanten, an denen sich die Fassade optisch auf eine zweidimensionale Linie reduziert, sollen zum zweiten Blick anregen.  Eine andere Thematik verhandelt die Fassade des Bauteils E(mil). Wie auch D(ora) grenzt er an ein wesentlich größeres Gebäude. Die Strategie zu einer individuellen Präsenz zu gelangen ist hier die scheinbare Teilung des Baukörpers in mehrere Stadthäuser unterschiedlicher Proportionen mit stark gegliederten Fassaden - die erschließenden Stiegenhäuser stellen sich als Fugen zwischen den Volumina dar. Die Strukturierung der Fassaden erfolgt durch ein ca. 5cm erhabenes und auch farblich vom dunklen Hintergrund abgesetztes Rastersystem, welches durch verspringende vertikale Lisenen der scheinbaren Strenge ein spielerisches Element entgegensetzt und sich zudem dem Diktat der Schwerkraft zu entziehen scheint. Ein oberflächlich komplexes System hinterlegt von einem simplen Tragwerk übereinander stehender Stützen stellt die vermeintliche Kongruenz von Wahrnehmung und Wirklichkeit mit einem Augenzwinkern in Frage und darf auch als leise Kritik an den allgegenwärtigen Optimierungstendenzen verstanden werden.

  • Fakten
  • Status: Planung
  • Kategorie: Wohnen, 45 Wohnungen
  • Auftraggeber: ÖVW / Wiener
  • Ort: Wien
  • Nutzfläche gesamt: ca. 3.600 m2
  • Bauweise: Massiv  
  • Fertigstellung: 2016
  • Freiraumplanung: zwoPK Landschaftsarchitektur
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Die Fassaden der beiden Häuser folgen nicht allein funktionalen Notwendigkeiten sondern eröffnen eine weitere Ebene der Kommunikation mit dem Betrachter / Bewohner. Die zweifärbige Auflösung des Bauteils D(ora) folgt der Idee eines skulpturalen, dunklen Baukörpers, dem nachträglich Einschnitte zugefügt oder besser entnommen wurden. Im Bereich der Loggien, des Erdgeschoßes sowie des zurückspringenden Dachgeschoßes scheint so der weiße Kern des Hauses zutage zu treten. Der üblichen Betrachtungsweise des "zusammengesetzten" Baukörpers wird hier eine Gestaltung durch "Wegnehmen" gegenübergestellt. Vor allem die Schnittkanten, an denen sich die Fassade optisch auf eine zweidimensionale Linie reduziert, sollen zum zweiten Blick anregen.  Eine andere Thematik verhandelt die Fassade des Bauteils E(mil). Wie auch D(ora) grenzt er an ein wesentlich größeres Gebäude. Die Strategie zu einer individuellen Präsenz zu gelangen ist hier die scheinbare Teilung des Baukörpers in mehrere Stadthäuser unterschiedlicher Proportionen mit stark gegliederten Fassaden - die erschließenden Stiegenhäuser stellen sich als Fugen zwischen den Volumina dar. Die Strukturierung der Fassaden erfolgt durch ein ca. 5cm erhabenes und auch farblich vom dunklen Hintergrund abgesetztes Rastersystem, welches durch verspringende vertikale Lisenen der scheinbaren Strenge ein spielerisches Element entgegensetzt und sich zudem dem Diktat der Schwerkraft zu entziehen scheint. Ein oberflächlich komplexes System hinterlegt von einem simplen Tragwerk übereinander stehender Stützen stellt die vermeintliche Kongruenz von Wahrnehmung und Wirklichkeit mit einem Augenzwinkern in Frage und darf auch als leise Kritik an den allgegenwärtigen Optimierungstendenzen verstanden werden.

  • Fakten
  • Status: Planung
  • Kategorie: Wohnen, 45 Wohnungen
  • Auftraggeber: ÖVW / Wiener
  • Ort: Wien
  • Nutzfläche gesamt: ca. 3.600 m2
  • Bauweise: Massiv  
  • Fertigstellung: 2016
  • Freiraumplanung: zwoPK Landschaftsarchitektur
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